Kategorien-Archiv Aktuelles

Hochwasser und wir

Das Hochwasser im Saarland über Pfingsten hat Schäden in Millionenhöhe verursacht und vielen Menschen und Betrieben stark geschadet. Unsere Büros in Saarbrücken und St. Ingbert waren von den Fluten glücklicherweise nicht betroffen. Unser Büro in Lebach ist nur um Haaresbreite der Überflutung entkommen. Je nachdem, wie die weitere Entwicklung sich abzeichnet, kann es in Lebach zu Behinderungen beim Zugang kommen, für die wir um Verständnis bitten. Allen, die Schaden erlitten haben, wünschen wir von Herzen alles Gute!

Chancenaufenthaltsrecht für Geduldete

Einladung zur BIG SAAR-Fachveranstaltung

Chancenaufenthaltsrecht für Geduldete
Erfahrungen und Lösungswege

17.11.2023, 9.00 – 11.30 Uhr, Breite Str. 63, 66115 Saarbrücken

Referentin:
Ann-Christin Bölter, Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz
anschließend:
Podiumsdiskussion zum fachlichen Austausch, Abschluss mit kleinem Imbiss

Bitte melden Sie sich bis zum 10.11.2023 per E-Mail an bei info@micado-migration.de mit dem Stichwort „Fachveranstaltung BIG SAAR“

Flyer

Auftakt für BIG SAAR

Am 14.3. fand in der Landessportschule in Saarbrücken die Auftaktveranstaltung für das Projektnetzwerk BIG SAAR statt. BIG SAAR steht für „Berufliche Integration von Geflüchteten im Saarland“ und steht in der Tradition der SABENE-Projekte vergangener Jahre. Zielgruppe sind Flüchtlinge mit Arbeitsmarktzugang, denen dabei geholfen werden soll, Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu finden und damit ökonomisch selbständig zu werden.

Neuer Geschäftsführer gewählt

Heute wurde auf der Gesellschafterversammlung der Micado Migration gemeinnützige GmbH ein neuer Geschäftsführer gewählt. Die Neubesetzung der Position war nach dem bedauerlichen Tod von Herrn Dr. Schönmeier unumgänglich. Neuer Leiter ist ab sofort Herr Prof. Dr. Dirk van den Boom, der bisher die Prokura innehatte und zu den Gründungsgesellschaftern der Firma gehört. Damit ist die Fortsetzung der bewährten Projektarbeit nun auch personell abschließend gesichert.

Zehn Jahre Micado Migration!

Eine richtige Party ist coronabedingt leider nicht möglich, und viele MitarbeiterInnen begehen diesen Tag im Home Office. Das soll unser aber nicht davon abhalten, heute der Tatsache zu gedenken, dass Micado Migration jetzt zehn Jahre alt ist.  Als kleiner Träger ist es uns nicht nur gelungen zu überleben, sondern in den beiden Teilbereichen Integration von Flüchtlingen in Bildung und Arbeitsmarkt (SABENE) und Weiterbildung von Berater/innen der Freiwilligen Rückkehr (IntegPlan) konnten wir unsere Position durch Engagement und Flexibilität weiter ausbauen. Das wäre ohne die gute Arbeit aller MitarbeiterInnen wie auch die Unterstützung zahlreicher PartnerInnen und Institutionen nicht möglich gewesen. Allen gilt an diesem Tag der Dank der Geschäftsleitung – und der Wunsch, noch einmal zehn Jahre zu schaffen. Mindestens.

Micado baut um

Die aktuelle Corona-Krise hat auch Micado Migration nicht unbehelligt gelassen. Für eine Einrichtung, die viel mit Beratung und Weiterbildung zu tun hat, sind die Kontaktverbote und Distanzgebote besonders belastend gewesen. Im Weiterbildungsbereich hat dies nun einen Prozess beschleunigt, der bereits vor der Krise vorsichtig begonnen wurde, nun aber ungleich dringlicher geworden ist: die Digitalisierung der Weiterbildung in Form von internet-gestützten Angeboten, und zwar in allen möglichen Präsentationsformen. Dazu gehört natürlich auch die Aufzeichnung von Videomaterial, und konsequenterweise sind wir aktuell dabei, einen Büroraum entsprechend einzurichten. Das erste Webinar soll bereits in Kürze im Rahmen des IntegPlan-Projektes erstellt werden.

UNICEF-Bericht zum Kindeswohl im Rückkehrverfahren

UNICEF hat in einer qualitativen Studie den Umgang mit Kindern in Asyl-, Rückkehr- und Reintegrationsprozessen untersucht. Der Bericht „Child-sensitive return“ zeigt, dass auch in Deutschland das Wohl von Kindern bei Entscheidungen in den einzelnen Prozessen noch nicht umfassend und nicht vorrangig berücksichtigt wird. Die Untersuchung ist Teil eines länderübergreifenden Forschungsprojektes von UNICEF zum Kindeswohl in Asyl-, Rückkehr- und Reintegrationsprozessen in Schweden, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse für Deutschland basieren auf einer Analyse der rechtlichen Situation, der Auswertung verfügbarer Daten und Studien zu dem Thema sowie 18 Experteninterviews. Die Interviews wurden im März und April 2019 von UNICEF Deutschland und SINUS durchgeführt.

Weitere Infos finden Sie hier.

20. Internationale Migrationskonferenz 2020

Vom 18.-19. Juni 2020 wird an der Hochschule für Soziale Arbeit der Nordwestschweiz die 20. Internationale Migrationskonferenz in enger Zusammenarbeit mit deutschen Forschungseinrichtungen stattfinden. Das Thema ist „The Multicultural Condition“. Im Rahmen der Konferenz sollen Grundlagen und Kritiken des Multikulturalismus revisited und einer erneuten Überprüfung und Diskussion unterzogen werden. Dabei geht es vor allem auch darum das Verhältnis des Multikulturalismus zu konkurrierenden Konzepten auszuloten, insbesondere zu Integration und Diversität. Grundlage und Ausgangspunkt für diese Auseinandersetzung bildet die Annahme einer „multicultural condition„, einer spezifischen multikulturellen Existenzweise, die die Lebenspraxis moderner Gesellschaften entscheidend prägt und bestimmt. Mit dieser Unterscheidung von Multikulturalismus und dem Multikulturellen – oder der multikulturellen Lebenspraxis – wird eine weitere Differenzierung eingeführt, die im Rahmen der Konferenz fokussiert werden soll.

Weitere Informationen unter: https://web.fhnw.ch/plattformen/migrationskonf

IntegPlan-Fachtagung 2020

Auch im kommenden Jahr wird wieder eine bundesweite Fachtagung für den Arbeitsbereich der Freiwilligen Rückkehr stattfinden. Wie bereits auf der letzten Fachtagung in Dresden bekanntgegeben wurde, ist der Veranstaltungsort diesmal Potsdam in Brandenburg. Der Termin ist der 19.-20.5.2020 im Hotel Mercure. Anmeldungen sind im späteren Verlauf des Jahres über die Integplan-Webseite möglich.

Exkursionen in den Nordirak und nach Nigeria

Das zweite Halbjahr 2019 sieht im Rahmen des Projektes „IntegPlan BMZ“ noch zwei durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Exkursionen von MitarbeiterInnen der Rückkehrberatung vor. Nachdem im ersten Halbjahr Reisen nach Kosovo/Albanien, Ghana und Marokko durchgeführt worden waren, stehen nun noch der Nordirak sowie Nigeria als wichtige Migrations-Herkunftsländer auf dem Programm. Die einwöchigen Exkursionen sollen den BeraterInnen ein realistisches Bild über die Rahmenbedingungen vermitteln, die RückkehrerInnen nach der Ausreise aus Deutschland erwarten. Dies soll ermöglichen, den Beratungsprozess vor der Ausreise realitätsnah und mit einem gewachsenen Grundverständnis für die absehbaren Integrationsprobleme im Herkunftsland durchzuführen.