Kategorien-Archiv Aktuelles

Micado Migration über Amazon Smile unterstützen

Micado Migration ist nun registrierte Empfängerorganisation des Charity-Programms des Internet-Versandunternehmens Amazon. Wer über den Link „smile.amazon.de“ einkauft, kann nun Micado als Empfängerorganisation auswählen. 0,5 % des Umsatzes gehen dann als Spende an uns, ohne das für den Kunden irgendwelche Mehrkosten entstehen würden. Hier der Direktlink. Wer ohnehin regelmäßig als Kunde bei Amazon einkauft, kann auf diese Weise noch etwas Gutes tun.

Micado übernimmt ERSO-Vorsitz

Turnusgemäß übernimmt Micado Migration in diesem Jahr den Vorsitz des „European Reintegration Support Organisations“ (ERSO)-Netzwerkes. ERSO ist ein europäischer und darüber hinausgehender interkontinentaler Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, die im Arbeitsfeld der Freiwilligen Rückkehr kooperieren, Lobbyarbeit betreiben und konkrete Projekte und Hilfsmaßnahmen planen. Dementsprechend wird die nächste ERSO-Generalversammlung Ende des Jahres in Deutschland stattfinden.

IntegPlan-Fachtagung in Göttingen

In der vergangenen Woche fand die jährliche Fachtagung des IntegPlan-Projektes in Göttingen statt. Im Mittelpunkt der Erörterungen standen die Qualitätsrichtlinien zur freiwilligen Rückkehrberatung sowie neue Instrumente zur Reintegrationsförderung im Ausland. Anwesend waren rund 150 Mitarbeiter/innen von Rückkehrberatungsstellen, Landes- und Bundesministerien sowie Behörden.

 

SABENE auf der ESF-Tour in Saarbrücken

Am vergangenen Freitag, den 26.5.2017, hat sich das SABENE-Projekt im Rahmen der ESF-Tour in der Saarbrücker Innenstadt vorgestellt. In einem Pavillon zusammen mit dem IQ-Netzwerk und KAUSA wurden Informationen über die Projektaktivitäten zur Verfügung gestellt. Neben einem Interview mit dem Veranstaltungsmoderator konnten auch zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen geführt und weitere Termine vereinbart werden.

 

ESF-Tour in Saarbrücken – Micado Migration ist mit dabei!

Am 26. und 27. Mai 2017 macht die ESF-Tour Halt in Saarbrücken, um ESF-geförderte Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen.

An dem eigens für die ESF-Tour konzipierten ESF-Stand und an diversen Ständen regionaler ESF-Projekte können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ein anschauliches Bild von der Vielfalt der Unterstützungsmöglichkeiten des ESF und seiner Wirkung vor Ort machen.

Den ESF-Stand finden Sie vor der EUROPA-Galerie Saarbrücken in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Das SABENE-Projekt, das von Micado Migration koordiniert wird, ist am Freitag, den 26. Mai, vor Ort. Besuchen Sie uns an unserem Stand oder lauschen Sie den Projektinterviews auf der Bühne! Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Maßnahmen der Bundesregierung für die Sprachförderung und Integration von Flüchtlingen

Übersicht aller Programme und Maßnahmen der Bundesregierung zur Sprachförderung und Integration von Flüchtlingen zu Ihrer Information.

Diese Broschüre kann als PDF über die Seite des ESF geladen werden

Anerkennung von Qualifikationen und Bildungstransfer

Die Migration von internationalen Fachkräften ist zu einem wichtigen politischen Thema geworden und spiegelt sich im sogenannten Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Damit stehen Einwanderungsländer vor der Herausforderung, ihre Bildungssysteme und Arbeitsmärkte durchlässiger zu gestalten, damit die im Ausland erworbenen Qualifikationen auch im Zielland verwertet werden können. 2012 trat in Deutschland ein Gesetz in Kraft, welches die Möglichkeiten der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen deutlich verbessern sollte. Ist dies gelungen? Ein Interview mit Dr. Martina Müller-Wacker, einer der führenden deutschen Expertinnen im Themenfeld Anerkennung, Bildungstransfer und Fachkräfterekrutierung.

Das vollständige Interview – ein Kurzdossier auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung – finden Sie hier.

SVR-Studie zur Rückkehrförderung

Die freiwillige Ausreise abgelehnter Asylbewerber hat zwar Vorrang vor Abschiebungen, doch gibt es kaum verbindliche Vorgaben für die Ausgestaltung und Förderung. Der Stellenwert der geförderten Rückkehr ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat in einer Studie die Umsetzung der Rückkehrpolitik in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt untersucht und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet: Rückkehrberatung sollte flächendeckend eingeführt und gesetzlich verankert werden; es bedarf einer besseren Abstimmung zwischen Bund und Ländern, einer Stärkung der Förderstrukturen sowie klarer und transparenter Vorgaben für den behördlichen Vollzug.

Studie: Flüchtlinge auf dem Wohnungsmarkt

Welche Chancen haben Geflüchtete, eine eigene Wohnung zu finden? Ein Forscherteam des „Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung“ (BIM) hat die Situation in Berlin und Dresden untersucht.
In einer Expertise für den MEDIENDIENST fassen die Autorinnen vorab zentrale Ergebnisse zusammen. Demnach sind Flüchtlinge bei der Wohnungssuche mit zahlreichen Problemen konfrontiert:
  • In beiden Städten gibt es bürokratische Hürden: In Berlin muss ein Wohnungsangebot zunächst von den Behörden geprüft werden, bevor Geflüchtete einziehen können. Diese Prüfung dauerte im letzten Jahr oft so lange, dass die Wohnung schon anderweitig vergeben wurde. In Dresden dürfen Schutzsuchende in der Regel erst nach Abschluss ihres Asylverfahrens eine eigene Wohnung suchen.
  • Viele Vermieter haben Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen. Einige befürchten, unterschiedliche „Wohnkulturen“ könnten zu Problemen beim Zusammenleben führen. Andere geben offen zu, dass sie keine Flüchtlinge als Mieter haben wollen.
  • Viele Geflüchtete in Berlin wissen nicht, dass sie in eine eigene Wohnung ziehen dürfen, und begeben sich daher oft gar nicht erst auf die Suche.
Die Expertise finden Sie hier.
Zudem wurden die Ergebnisse in einem Artikel zusammengefasst.

Die ZEIT zur Rückkehrberatung

Das Thema „freiwillige Rückkehr“ nimmt derzeit in der Medienberichterstattung einen viel höheren Stellenwert ein als noch vor wenigen Jahren. Dieser aktuelle Beitrag in der ZEIT, in der auch unser Geschäftsführer Gehör findet, ist ein Beispiel dafür.